Sicher statt „hoffentlich kommt's an"

Dokumente sicher versenden und empfangen

Ausweis, Gehaltsnachweis, Jahresabschluss – sensible Unterlagen wandern täglich als offener E-Mail-Anhang durchs Netz. Was daran riskant ist, welche Wege es gibt und woran ein wirklich sicherer Kanal erkennbar ist.

Warum der E-Mail-Anhang das Risiko ist

Eine E-Mail wird beim Versand zwar meist transportverschlüsselt übertragen – danach liegt der Anhang aber unverschlüsselt in mindestens zwei Postfächern, oft auf mehreren Servern und Endgeräten. Niemand weiß mehr, wo Kopien existieren, niemand löscht sie, und einen Nachweis über Eingang und Zugriff gibt es nicht. Für personenbezogene Unterlagen ist das genau das Schutzniveau, das die DSGVO nicht meint, wenn sie vom Stand der Technik spricht.

Die vier üblichen Wege – ehrlich verglichen

Verschlüsselte E-Mail (S/MIME, PGP)

Echte Ende-zu-Ende-Sicherheit, wenn beide Seiten sie beherrschen.

Genau das ist die Hürde: Beide Seiten brauchen Zertifikate bzw. Schlüssel und die passende Einrichtung. Mit Kunden ohne IT-Abteilung scheitert das regelmäßig.

Passwortgeschütztes ZIP

Funktioniert ohne neue Werkzeuge, jeder kann es öffnen.

Passwort wandert oft über denselben Kanal, alte ZIP-Verschlüsselung ist schwach, und es gibt keinerlei Nachweis über Zugriff oder Eingang.

Cloud-Freigabe (Dropbox, Drive, WeTransfer)

Große Dateien kein Problem, Bedienung vertraut.

Geteilte Links sind oft für jeden nutzbar, bei US-Anbietern stellt sich die Drittland-Frage – und ein Ordner weiß nicht, was fehlen sollte.

Sicheres Upload-Portal

Verschlüsselte Übertragung und Ablage, persönliche Links mit Ablauf, Protokoll jedes Zugriffs, Löschfristen. Der Absender braucht kein Konto.

Braucht ein Werkzeug – und lohnt vor allem, wenn Unterlagen regelmäßig fließen.

Woran ein sicherer Übermittlungsweg erkennbar ist

  • Übertragung UND Speicherung verschlüsselt – nicht nur der Transportweg
  • Persönliche, zeitlich begrenzte Links statt offener Sammelordner
  • Hosting in Deutschland oder der EU, mit AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO
  • Jeder Zugriff und jeder Eingang nachvollziehbar protokolliert
  • Löschfristen, die nach Abschluss automatisch greifen
  • Kein Konto und keine Software-Installation auf der Gegenseite

Für die Empfangsseite gebaut: fordera

Einzelne Dateien sicher zu verschicken, lösen viele Werkzeuge. Der eigentliche Engpass sitzt auf der anderen Seite: Wer regelmäßig Unterlagen von Kunden, Mandanten oder Bewerbern empfängt, braucht mehr als einen sicheren Kanal – nämlich eine Checkliste je Vorgang, automatische Erinnerungen und ein Löschkonzept. Genau das ist fordera: Ihr Gegenüber lädt über einen persönlichen, verschlüsselten Link hoch, ohne Konto. Sie sehen jederzeit, was da ist und was fehlt.

Alle technischen und organisatorischen Details stehen auf der Seite zu Sicherheit & DSGVO. Wie ein Upload-Portal aus Kundensicht funktioniert, zeigt „Upload-Portal für Kunden"; die rechtliche Seite behandelt der Ratgeber zur DSGVO-konformen Anforderung.

Häufige Fragen zur sicheren Übermittlung

Die DSGVO verlangt für personenbezogene Daten ein Schutzniveau nach dem Stand der Technik. Eine normale, unverschlüsselte E-Mail erfüllt das bei sensiblen Unterlagen in der Regel nicht: Der Inhalt liegt danach in mehreren Postfächern und auf mehreren Servern, ohne dass jemand die Kopien kontrolliert oder wieder löscht.

Es ist besser als ein offener Anhang, hat aber drei praktische Schwächen: Das Passwort wird oft über denselben Kanal geschickt und schützt dann nichts; ältere ZIP-Verschlüsselung gilt als schwach; und es entsteht kein Nachweis, wer die Datei wann erhalten und geöffnet hat. Für gelegentliche Einzelfälle vertretbar, als Prozess ungeeignet.

Für geschäftliche, personenbezogene Unterlagen stellt sich bei US-Anbietern die Datenschutzfrage (Drittlandübermittlung), und geteilte Links sind oft für jeden nutzbar, der sie kennt. Dazu fehlt die Struktur: Ein Ordner weiß nicht, welche Unterlagen fehlen sollten, und erinnert niemanden.

Transportverschlüsselung (TLS) schützt die Daten auf dem Weg zwischen den Servern – auf den Servern selbst liegen sie lesbar. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt zusätzlich den Inhalt, sodass auch der Betreiber ihn nicht lesen kann. Für die meisten geschäftlichen Zwecke gilt: mindestens TLS auf dem Weg plus Verschlüsselung der gespeicherten Daten (at rest).

Auf vier Dinge: einen Anbieter mit AV-Vertrag und Hosting in Deutschland oder der EU, verschlüsselte Übertragung und Speicherung, Zugriff nur über persönliche, ablaufende Links statt offener Sammelordner – und ein Löschkonzept, damit Unterlagen nach Abschluss nicht ewig liegen bleiben. Ein Protokoll der Zugriffe erfüllt zusätzlich die Rechenschaftspflicht.

Sensible Unterlagen – sicher angefragt, sicher erhalten.

14 Tage voller Funktionsumfang. Keine Kreditkarte. In unter einer Minute versendet.

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