Notartermin beim Immobilienkauf: Diese Unterlagen werden gebraucht
Vom Ausweis bis zur Finanzierungsbestätigung: Welche Unterlagen Käufer und Verkäufer vor dem Notartermin liefern müssen – und wie beide rechtzeitig komplett sind.
Bevor ein Kaufvertrag beurkundet werden kann, braucht das Notariat vollständige Angaben von beiden Seiten. Fehlt etwas, verschiebt sich der Vertragsentwurf – und damit oft der gesamte Termin. Diese Übersicht zeigt, was Käufer und Verkäufer typischerweise vorab liefern.
Unterlagen und Angaben des Käufers
- Personalausweis oder Reisepass
- Steuer-Identifikationsnummer
- Finanzierungsbestätigung der Bank
- Angaben zur Grundschuldbestellung, falls finanziert wird
- Bei Ehepaaren oder Gesellschaften: Angaben zum Güterstand bzw. Registerauszug
Unterlagen und Angaben des Verkäufers
- Aktueller Grundbuchauszug
- Energieausweis
- Bei Eigentumswohnungen: Teilungserklärung und Protokolle der Eigentümerversammlung
- Unterlagen zu eingetragenen Grundschulden inklusive Löschungsbewilligung
- Bestehende Mietverträge, falls vermietet verkauft wird
Warum Rückfragen den Termin verzögern
In der Praxis kommen die Angaben selten gebündelt: Der Käufer schickt den Ausweis als Foto, die Finanzierungsbestätigung folgt eine Woche später, der Verkäufer sucht noch die Teilungserklärung. Jede offene Position bedeutet eine Rückfrage per Telefon oder Post – und der Beurkundungstermin rückt nach hinten.
Beide Parteien mit je einem Link anfragen
Einfacher ist ein strukturierter Ablauf: Käufer und Verkäufer erhalten je einen eigenen, sicheren Upload-Link mit genau ihrer Liste. Beide sehen selbst, was noch fehlt, und werden automatisch nur an das Offene erinnert. Mit fordera ist der Termin vorbereitet, bevor jemand den Raum betritt – verschlüsselt, protokolliert und in Deutschland gehostet.
Ausweis, Grundbuchauszug und Finanzierungsnachweis.