Welche Unterlagen braucht der Steuerberater? Die Checkliste
Von der Lohnsteuerbescheinigung bis zur Eingangsrechnung: Diese Unterlagen braucht Ihre Steuerkanzlei für Steuererklärung und Abschluss – als Checkliste.
Ob Steuererklärung, EÜR oder Jahresabschluss: Die Arbeit der Kanzlei beginnt erst, wenn die Unterlagen vollständig vorliegen. Wer Belege scheibchenweise nachreicht, zahlt doppelt – mit Wartezeit und oft mit höherem Honorar für die Nachbearbeitung. Diese Checkliste zeigt, was typischerweise gebraucht wird.
Unterlagen für die private Einkommensteuererklärung
- Lohnsteuerbescheinigung des Arbeitgebers
- Steuerbescheid des Vorjahres
- Nachweise über Versicherungsbeiträge (Kranken-, Pflege-, Haftpflicht-, Altersvorsorge)
- Spendenbescheinigungen
- Handwerkerrechnungen und Nebenkostenabrechnung (haushaltsnahe Dienstleistungen)
- Nachweise über Kinderbetreuungskosten und Schulgeld
- Belege zu Fortbildungen, Arbeitsmitteln und Fahrtkosten
Zusätzlich bei Vermietung und Kapitalvermögen
- Mietverträge und Aufstellung der Mieteinnahmen
- Rechnungen über Erhaltungs- und Modernisierungsaufwand
- Steuerbescheinigungen der Banken und Depotauszüge
Unterlagen für Selbstständige und Unternehmen
- Ausgangs- und Eingangsrechnungen des Jahres
- Kontoauszüge aller Geschäftskonten
- Kassenberichte, falls Barkasse geführt wird
- Verträge mit steuerlicher Wirkung (Darlehen, Leasing, Miete)
- Lohnunterlagen, falls Mitarbeiter beschäftigt sind
Warum der Pendelordner selten komplett ankommt
Das Problem ist selten der Wille, sondern die Übersicht: Der Mandant weiß nicht genau, was gebraucht wird, schickt einen Teil per Mail, bringt einen Teil auf Papier vorbei, und kurz vor der Frist beginnt das Nachfassen. Für die Kanzlei bedeutet jeder fehlende Beleg eine Rückfrage, eine Wiedervorlage und einen unterbrochenen Arbeitsfluss.
Mandanten mit einer klaren Liste anfragen
Deutlich ruhiger läuft es mit einer strukturierten Anfrage: Der Mandant bekommt einen sicheren Upload-Link mit einer klaren Liste aller Positionen, sieht selbst, was noch fehlt, und wird automatisch nur an das Offene erinnert. Genau dafür ist fordera gemacht – mit Vorlagen je Mandatstyp, verschlüsselt und DSGVO-first in Deutschland gehostet.
Belege, Verträge und Nachweise vom Mandanten.