Aufnahme im Pflegeheim: Welche Unterlagen gebraucht werden
Pflegegradbescheid, Vollmacht, Medikationsplan: Diese Unterlagen brauchen Pflegeheim und Pflegedienst zur Aufnahme – und so sammeln Angehörige sie ohne Stress.
Der Einzug in eine Pflegeeinrichtung ist für alle Beteiligten ein großer Schritt. Umso besser, wenn der Papierkram vorher erledigt ist und der Aufnahmetag den Menschen gehört, nicht den Formularen. Diese Übersicht zeigt, welche Unterlagen üblicherweise gebraucht werden.
Diese Unterlagen werden üblicherweise gebraucht
- Personalausweis der pflegebedürftigen Person
- Pflegegradbescheid der Pflegekasse
- Versichertenkarte bzw. Nachweis der Kranken- und Pflegeversicherung
- Aktueller Medikationsplan
- Vorsorgevollmacht, Betreuungsurkunde oder Patientenverfügung
- Schwerbehindertenausweis, falls vorhanden
Angaben, die zusätzlich abgefragt werden
- Kontaktdaten des Hausarztes und behandelnder Fachärzte
- Erreichbarkeit der Angehörigen und Bevollmächtigten
- Angaben zu Allergien, Unverträglichkeiten und Essgewohnheiten
Warum der Aufnahmetag der falsche Zeitpunkt ist
Wer die Unterlagen erst am Tresen sortiert, bringt Unruhe in einen ohnehin emotionalen Tag. Fehlt der Pflegegradbescheid oder die Vollmacht, entstehen Rückfragen und Verzögerungen – bei der Abrechnung mit der Pflegekasse genauso wie bei medizinischen Entscheidungen.
Angehörige laden vorab in Ruhe hoch
Besser läuft es, wenn die Einrichtung vorab einen sicheren Upload-Link an die Angehörigen sendet: eine klare Liste, ohne Konto nutzbar, von zu Hause aus ausfüllbar. Automatische Erinnerungen mahnen nur das Fehlende an. Mit fordera ist die Akte am Aufnahmetag vollständig – verschlüsselt, DSGVO-first und in Deutschland gehostet.
Pflegegradbescheid, Vollmacht und Medikationsplan.